Die Bereitstellung von Nutztieren, in Verbindung mit konkreten Vereinbarungen mit den geförderten Familien und einem Seminar- und Schulungsprogramm, bildet den Kern des Programms.


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1. Die Teilnehmerfamilien hatten vor der Aufnahme ins Programm ein Monatseinkommen von 15,- € und weniger.

2. Ziel: Bei aktiver Teilnahme am Aufbauprogramm besteht die Möglichkeit, ein monatliches Einkommen von 50,- € kurzfristig zu erreichen und im Zeitrahmen der nächsten 5 Jahre dieses Einkommen auf 150,- € und mehr zu steigern und auch dauerhaft zu halten.

3. Für die geförderten Familien ist die Teilnahme an mindestens 12 Aufbauseminaren Pflicht.

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4. Die Aufbauseminare werden einmal im Monat in unserem Sozialzentrum abgehalten.

5. Die Teilnehmerfamilien bekommen vom Saidia-Förderkreis e.V. junge Milchkühe zur Verfügung gestellt. Die zukünftige Milchproduktion wird einen wichtigen Beitrag zum Aufbau ihrer Existenz leisten.

6. Alle Tiere sowie Sachleistungen, die der Saidia-Förderkreis e.V. den Teilnehmern zur Verfügung stellt, werden aus Spendengeldern finanziert.

7. Die Seminarteilnehmer bekommen in der Regel nach dem Seminar eine Sach- oder Lebensmittelspende.
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Ausblick in nahe Zukunft:

Der Saidia-Förderkreis sucht Sponsoren für die Umsetzung des weiterentwickelten "Aufbauprogramm 2012"

Eckpunkte des Plans für 2012:

Im ersten Schritt werden 20 bedürftigen Familien (Monatseinkommen weniger als 15,- €) je zwei Milchkühe zur Verfügung gestellt.

Vereinbarungen mit den Familien sind:

Die Teilnahme an zwölf Pflichtseminaren.

Nach Abzug des Milch-Eigenbedarfs wird die produzierte Milchmenge vom Team des Saidia-Förderkreises pasteurisiert, zu Yoghurt verarbeitet und vermarktet.

30 Prozent des Yoghurts gehen als Nahrungsunterstützung an die Schulkinder der Schulen im Ort.
Schon mit zwei Milchkühen lässt sich ein Monatseinkommen von etwa 80,- € erwirtschaften.
(der 30-prozentige Anteil für die Schulen ist bereits abgezogen)

Zunächst stellt der Förderkreis die Milchkühe für eine gewisse Zeit zur Verfügung.
Nach einem Bonussystem können sich die Familien im Laufe der Zeit die Eigentumsrechte an den Tieren erarbeiten.
Im weiteren Verlauf des Projekts wird eine Vermehrung der Tiere und somit Vergrösserung des Einkommens angestrebt.

Zum Beispiel erwirtschaftet eine Familie mit vier Milchkühen schon ein Monatseinkommen von etwa 160,- €. Gleichzeitig sorgen sie mit ihrem verbindlich vereinbartem 30-prozentigen Beitrag dafür, dass die Schulen dauerhaft mit Yoghurt beliefert werden.

Die geförderten Familien werden somit nachhaltig aus der Armut herausgeführt und sorgen ausserdem für eine deutliche Bereicherung des Ernährungsangebots für die Schüler.

Mit den erwirtschafteten Überschüssen können weitere bedürftige Familien gefördert und zusätzliche Projekte durchgeführt werden.

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